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CDU fordert 35 Millionen aus BAföG-Topf für digitale Bildung in den Grundschulen

CDU fordert 35 Millionen aus BAföG-Topf für digitale Bildung in den Grundschulen
12.11.2014 | Petra Vogt zu CDU-Konzept zur Bildungsförderung:
 

In der heutigen Pressekonferenz des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) beklagte deren Vorsitzender Udo Beckmann eine mangelhafte IT-Ausstattung insbesondere an den nordrhein-westfälischen Grundschulen. Dazu erklärt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagfraktion, Petra Vogt:

„Herr Beckmann hat zu Recht auf die mitunter mangelhafte Ausstattung an unseren Grundschulen hingewiesen. Doch allein der Ruf nach mehr IT-Hardware greift zu kurz. Die CDU-Landtagfraktion hat die Landesregierung deshalb aufgefordert, Schülerinnen und Schüler deutlich intensiver im lernfördernden Umgang mit Medien zu schulen und sie bereits ab der Grundschule bei ihrer Entwicklung zu kompetenten und verantwortungsbewussten Internet-Nutzern zu unterstützen. Der Einsatz digitaler Medien soll dabei das Erreichen der Lernziele im Unterricht ergänzen und inhaltliche Veranschaulichung ermöglichen.

Da eine solche Förderung nicht kostenneutral zu realisieren ist, hat die CDU-Landtagsfraktion bereits Anfang September ein Konzept zur Verwendung der BAföG-Mittel erarbeitet, die der Bund ab Januar 2015 übernimmt. Nordrhein-Westfalen stehen damit künftig Finanzmittel von jährlich 279 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sollen nach unseren Plänen jährlich 35 Millionen zusätzlich in den Bereich der digitalen Bildung in den Grundschulen fließen.

Wir fordern die Landesregierung dazu auf, bestehende Programme zur Förderung der Medienkompetenz zu evaluieren und wissenschaftlich evaluierten Programme auch im Fortbildungsbereich für Lehrerinnen und Lehrer zu erweitern. Konkret brauchen wir eine fächerübergreifende Mediencurricula und ein Medienbildungsportal für digitales Lehren und Lernen. Darüber hinaus erwarten wir von der Landesregierung, dass sie zusammen mit den Kommunen den derzeitigen Ausstattungsstand der Grundschulen erst einmal ermittelt und dann Mindeststandards für eine solche Ausstattung definiert.

Das wäre ein konkreter bildungspolitischer Impuls, statt die Mittel des Bundes im allgemeinen Haushalt versickern zu lassen.“