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CDU-Fraktion fordert konsequentes Vorgehen gegen kriminelle ‚Antänzer‘

CDU-Fraktion fordert konsequentes Vorgehen gegen kriminelle ‚Antänzer‘
23.09.2014 | Theo Kruse zu Trickdieben auf Straßen und Bahnhöfen:
 

Die CDU-Landtagsfraktion spricht sich für ein konsequentes Vorgehen gegen so genannte „Antänzer“ aus. Dabei handelt es sich um Trickdiebe, die ihre Opfer auf offener Straße oder auf Bahnsteigen „antanzen“ und ihnen dabei Handys, Geldbörsen oder andere Wertsachen entwenden.

Polizeiangaben zufolge vergeht in Köln inzwischen kein Wochenende mehr, an dem Partygänger in Köln nicht von „Antänzern“ bestohlen werden. Wenn die Opfer sich wehren, gehen die Täter zudem mit zunehmender Brutalität vor. Gleichwohl hat die Landesregierung auf Anfrage der CDU-Fraktion mitgeteilt, dass ihr keinerlei Erkenntnisse über die Opferzahlen oder die Herkunft der Täter vorliegen (Drs. 16/6384).

Dass die rot-grüne Landesregierung jetzt angekündigt hat, mit arabisch sprechenden Sozialarbeitern gegen „Antänzer“ vorgehen zu wollen, bezeichnete der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Theo Kruse, als „reine Alibi-Aktion“. Kruse: „Allein von Sozialarbeitern werden sich professionelle Trickdiebe ganz sicher nicht einschüchtern lassen. Die CDU-Fraktion fordert die Landesregierung deshalb auf, das „Antanzen“ künftig als spezifische Tatbegehungsform des Taschendiebstahls in der Polizeilichen Kriminalstatistik zu erfassen. Neben der sicherlich notwendigen Prävention wollen wir zudem erreichen, dass die Polizei durch verstärkte Zivilstreifen auch repressiv gegen diese Kriminellen vorgeht.“

Ein Antrag mit dem Titel „Neues Kriminalitätsphänomen erfassen und konsequent gegen so genannte ‚Antänzer‘ vorgehen!“ (s.Anlage) wurde heute von der CDU-Fraktion beschlossen und soll in der nächsten Plenarwoche in den Landtag eingebracht werden.

 

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Antrag Antänzer (14.8 KB)