CDU NRW Logo

Aktuelle Grösse: 100%

Die Einheits-Polizei-Strategie von SPD und Grünen ist gescheitert

Die Einheits-Polizei-Strategie von SPD und Grünen ist gescheitert
30.04.2015 | Werner Lohn zur Verbesserung der Polizeiausbildung:
 

Zu der Plenardebatte über den Antrag der CDU-Landtagsfraktion zur Verbesserung der Polizeiausbildung (Drs. 16/8124) erklärt der Innenexperte der CDU-Landtagsfraktion, Werner Lohn:

„Unter den bundesdeutschen Flächenländern belegt Nordrhein-Westfalen bei der Kriminalitätsbekämpfung regelmäßig den letzten Tabellenplatz. Diese desolate Bilanz ist Folge einer Einheits-Polizei-Strategie von SPD und Grünen. Alle Fachleute und Polizeigewerkschaften kritisieren unisono die alarmierend schlechte Aufklärungsquote. Deshalb hat die CDU-Fraktion heute einen Antrag zur Verbesserung der Polizeiausbildung in den Landtag eingebracht. Nach dem Vorbild anderer Bundesländer wollen wir angehenden Kommissarinnen und Kommissaren ermöglichen, sich bereits während ihrer Ausbildung gezielt zu spezialisieren. Das erreichen wir dadurch, dass die Polizei-Studierenden sich nach einem gemeinsamen Grundstudium entscheiden können, ob sie das Hauptstudium mit dem Schwerpunkt „Kriminalpolizei“ oder „Schutzpolizei/Wachdienst absolvieren. Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt die Tatsache, dass die nordrhein-westfälische Kriminalpolizei bis 2022 pensionsbedingt annähernd 50 Prozent seiner Ermittlerinnen und Ermittler verlieren wird. In Zahlen sind das 4000 Kriminalbeamtinnen und- beamte.

Aktuell ist es so, dass in der Polizeiausbildung in Nordrhein-Westfalen faktisch nur rudimentäre Grundkenntnisse der Kriminalitätsbekämpfung vermittelt werden. Jeder zehnte Kriminalpolizist hat heute keine Spezialausbildung und der Nachwuchs für die Kripo ist oft über 40 Jahre alt. Mit nur gut einem Viertel der Ausbildungsstunden und einem nur vierwöchigen Praktikum in einer Kriminaldirektion kann man keine einsatzfähigen Ermittler ausbilden. Die Landesregierung sollte sich konstruktiv in die Beratungen im Innenausschuss einbringen und die vorgetragene Expertenmeinung ernst nehmen.“