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Energetische Gebäudesanierung sinnvoll gestalten

Energetische Gebäudesanierung sinnvoll gestalten
24.06.2015 | Wilhelm Hausmann zur Anhörung im Bauausschuss:
 

Zur gestrigen Expertenanhörung im Ausschuss für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr zum CDU-Antrag „Dämmwahn bremsen“ erklärt der baupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wilhelm Hausmann:

„Ziel unseres Antrags ist es, Kosten und Nutzen bei der energetischen Sanierung von Gebäuden in ein sinnvolles Verhältnis zu setzen. Die viel zu hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung bremsen bis heute Investitionen in Nordrhein-Westfalen aus. Die energetische Sanierung von Wohnungen ist so für Eigentümer nicht attraktiv. Bauminister Groschek hat es versäumt, diese Hindernisse für Eigentümer auszuräumen. Wir fordern die Landesregierung daher auf, den Weg für unbürokratische Lösungen freizumachen. Dabei wollen wir die Energieeinsparverordung nicht abschaffen, sondern lediglich die in Paragraf 25 der Verordnung geregelte Ausnahme so gestalten, dass eine unbürokratische Befreiung bei der Sanierung möglich ist und diese attraktiv für Eigentümer macht.

Die Anhörung hat uns bestätigt: Fast alle Sachverständige halten unseren Antrag für sinnvoll und forderten sofortiges Handeln. Die Landesregierung blockiert dagegen im Bundesrat weiterhin eine stärkere steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung. Wir fordern daher alle Landtagsfraktionen auf, unserem Antrag nach der Sommerpause zuzustimmen und damit den Weg frei für energetische Sanierungen zu machen, vor denen Eigentümer bei der heutigen Situation noch zurückschrecken.“