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Schule und Weiterbildung

Die CDU-Fraktion verfolgt eine Bildungspolitik, die die Bildungschancen für junge Leute in NRW verbessert. Deshalb haben wir in den vergangenen fünf Jahren über 8.000 zusätzliche Lehrerstellen eingerichtet, wir haben den Unterrichtsausfall halbiert und so die Qualität des Unterrichts verbessert, und wir haben die Lehrerausbildung reformiert.

Kinder sind dann erfolgreich, wenn sie die deutsche Sprache bei der Einschulung beherrschen. Deshalb haben wir Sprachtests eingeführt, um vor der Einschulung die Sprachfähigkeit der Kinder zu überprüfen. Defizite werden somit rechtzeitig erkannt und können endlich bekämpft werden.

Bessere Berufschancen durch Kopfnoten in moderner Form: Wir haben in den Zeugnissen drei Kopfnoten eingeführt, die das Arbeits- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler bewerten.

Bessere individuelle Förderung für jeden einzelnen Schüler und mehr Durchlässigkeit im Schulsystem. Wir wollen ein Schulsystem der Bildungsgewinner. Deswegen wird zukünftig am Ende jedes Schuljahres geprüft, ob ein Schüler auf eine höhere Schulform wechseln kann. Gerade benachteiligte Kinder und Jugendliche haben so wieder bessere Chancen auf einen höheren Bildungsabschluss.

Vorrang für Unterricht: Wir haben erreicht, dass der Unterricht, der auf dem Stundenplan steht, auch erteilt wird. So haben wir den Unterrichtsausfall um die Hälfte reduziert. Darüber hinaus haben wir bis heute über 8.000 Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich eingestellt. So haben wir die dramatischen Defizite der SPD-Grünen-Vorgängerregierung bekämpft.

Mehr Selbstständigkeit für Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer. Wir stärken die Position der Lehrerinnen und Lehrer, auch im disziplinarischen Bereich. Wir wollen die eigenverantwortliche Schule. Die Schulleiter werden Dienstvorgesetzte und sind für die Leistungen ihrer Schule verantwortlich.

Qualitätssteigerung durch zentrale Prüfungen und vergleichbare Standards. Eigenverantwortliche Schulen sind für das Programm ihrer Schule verantwortlich. Wir haben dafür gesorgt, dass die erzielten Leistungen besser werden. Dies garantieren Lernstandserhebungen und zentrale Prüfungen wie das Zentralabitur, das wir 2007 eingeführt haben.

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Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie

Wir haben dafür gesorgt, dass unsere Hochschulen national wie international wettbewerbsfähiger geworden sind. Denn mit unserem Hochschulfreiheitsgesetz haben wir den Systemwechsel an den nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeleitet.

Mehr Exzellenz und mehr Qualität in Forschung und Lehre lassen sich nur durch eine stärkere Autonomie und Selbstverantwortung der Hochschulen erreichen.
Ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zum Systemwechsel war das Studienbeitragsgesetz. Die Hochschulen haben damit die Möglichkeit wahrgenommen, sozialverträglich ausgestaltete Studienbeiträge zu erheben. Gleichzeitig haben sie begonnen, in die Lehrinfrastruktur, wie neue Laborplätze, zusätzliche Lehrangebote und mehr Bücher, zu investieren.

Das Hochschulfreiheitsgesetz führt diesen konsequenten Weg als zentrales und wichtigstes hochschulpolitisches Projekt fort. Der Staat reglementiert nicht mehr die Hochschulen. Vielmehr haben wir ihnen die notwendige Freiheit gegeben, um durch Profilbildung und Wettbewerb die Qualität von Forschung und Lehre zu sichern und maßgeblich zu steigern.


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