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Kraft muss konkreten Plan mit den Spitzenverbänden vereinbaren

Kraft muss konkreten Plan mit den Spitzenverbänden vereinbaren
11.12.2015 | Peter Preuß und Hendrik Wüst zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt:
 

Zum bevorstehenden Gespräch der Minister Duin und Schmeltzer mit Verbandsvertretern erklären der sozialpolitische Sprecher, Peter Preuß, sowie der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hendrik Wüst:
 
Preuß: „Das Land muss mit den Spitzenverbänden der nordrhein-westfälischen Wirtschaft einen konkreten Plan vereinbaren. Und das muss Chefsache sein. Wenn mehr Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können, senkt das die sozialen Folgekosten. Und auch die Integration in die Gesellschaft gelingt dann besser. Die Mittel aus den verschiedenen Fördertöpfen zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt müssen gebündelt werden. Projekte der Stadtplanung, der Stadtgestaltung und der Schaffung von Infrastruktur sowie ökologische Projekte müssen identifiziert und gemeinsam von Handwerk, Mittelstand und Sozialverbänden umgesetzt werden. Damit schaffen wir ein Investitionsprogramm mit positiven Beschäftigungseffekten.“

Wüst: „Die CDU-Fraktion hat zur Arbeitsmarktintegration konkrete Vorschläge vorgelegt. In unseren Anträgen nehmen wir drei Gruppen in den Blick: Gering qualifizierte Flüchtlinge mit Vermittlungshemmnissen sollen ihre Tatkraft in die Umsetzung stadtplanerischer, infrastruktureller oder ökologischer Projekte in den Kommunen einbringen können. Um qualifizierte und qualifizierbare Flüchtlinge möglichst schnell in Arbeit zu bringen, müssen wir ihre Kompetenzen schneller feststellen, sie mit Blick auf den Mindestlohn gleichbehandeln wie Langzeitarbeitslose und die Möglichkeit der Zeitarbeit offen halten. Leistungsbereiten jungen Flüchtlingen müssen wir schnell eine Ausbildung ermöglichen. Wenn die Landesregierung es ernst meint, soll sie unseren Anträgen in der kommenden Woche zustimmen.“