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Landesregierung kann Betreuungslücke nicht schließen

Landesregierung kann Betreuungslücke nicht schließen
02.01.2017 | Bernhard Tenhumberg zu fehlenden U3-Betreuungsplätzen:
 

Zur aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu fehlenden U3-Betreuungsplätzen sagt der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bernhard Tenhumberg:

„Die Meldungen über die hohe Zahl fehlender U3-Betreuungsplätze in Nordrhein-Westfalen sind leider chronisch: Laut der aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlen in Nordrhein-Westfalen rund 64.000 U3-Betreuungsplätze. Damit sind 13,4 Prozent der unterdreijährigen Kinder, für die ihre Eltern einen Betreuungsplatz benötigen, unversorgt. Im bundesweiten Vergleich belegt Nordrhein-Westfalen damit einen unrühmlichen vorletzten Platz – nur Bremen schneidet schlechter ab.

Die Landesregierung hat es in den letzten sechs Jahren nicht geschafft, den Ausbau der U3-Betreuungsplätze bedarfsgerecht voranzutreiben und die bestehenden Betreuungslücken zu schließen. Sie muss endlich wirksame Strategien entwickeln, um dem Bedarf an U3-Betreuungsplätzen in Nordrhein-Westfalen gerecht zu werden. Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen, müssen diesen auch bekommen, ohne sich dabei um die Qualität der Betreuung sorgen zu müssen. Denn nur so können Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt und entlastet werden.“