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Lehrkräfte fit machen für digitale Bildung

Lehrkräfte fit machen für digitale Bildung
18.01.2018 | Florian Braun zur Debatte über digitale Bildung an Schulen
 

Zur Plenardebatte über digitale Bildung erklärt der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Digitalisierung, Florian Braun:

„Was Rot-Grün versäumt hat, holt die NRW-Koalition nach und nach auf. Das gilt auch für die digitale Bildung und die Vermittlung von Medienkompetenz. Denn hier besteht deutlicher Handlungsbedarf. Schulen müssen mit einer hervorragenden digitalen Infrastruktur ausgestattet sein. Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen sollten schnellstmöglich an ein leistungsfähiges Breitband angeschlossen sein.

Aber das alleine reicht aber nicht aus. Neben einer leistungsfähigen Infrastruktur müssen parallel die Ausstattung und die pädagogische Einbettung gewährleistet sein. Wir müssen unsere Lehrkräfte fit machen für digitale Bildung. Sie müssen gleichzeitig umfassend für die optimale Nutzung der bereits bestehenden Möglichkeiten des digitalen Lehrens und Lernens aus-, weiter- und fortgebildet werden. Die Lehrpläne sind bedarfsgerecht anzupassen. Um eine zeitgemäße Qualifikation der Lehrkräfte sicherzustellen, ist auch eine Fortbildungsoffensive für bereits ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer zur Nutzung digitaler Medien notwendig. Ebenso ist das digitale Lehren umfassend und zeitgemäß in der Lehrerausbildung zu verankern.

Für die Modernisierung der Schulen stehen gegenwärtig umfangreiche finanzielle Mittel bereit. Für die kommenden Jahren stehen den Schulträgern bereits jetzt mit der seit Jahren erstmalig wieder erhöhten Schul- und Bildungspauschale, mit dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes und dem Landesprogramm „Gute Schule 2020“ mehr als sechs Milliarden Euro für die Sanierung und auch für die Digitalisierung zur Verfügung. Der Bund hat zugesagt, mit dem DigitalPakt#D einen größeren Beitrag zu leisten, um deutschlandweit die digitale Infrastruktur der Schulen vom Anschluss bis zum Endgerät nachhaltig zu stärken.

Vor dem Hintergrund der grundsätzlich im Rahmen bestehender Programme verfügbaren Mittel müssen wir jetzt die Schulträger dabei unterstützen, diese Mittel zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur auch auszuschöpfen. Besonders in der administrativen Umsetzung der bestehenden Finanzierungsprogramme wird mehr Unterstützung benötigt, um eine zielgerichtete und zeitnahe Verausgabung der Mittel zu erreichen. Deshalb ist zu prüfen, wie die Schulträger von Landesseite noch besser bei der administrativen Ausgestaltung unterstützt werden können.“