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Ministerin Steffens muss Notfallversorgung sicherstellen

Ministerin Steffens muss Notfallversorgung sicherstellen
18.02.2015 | Peter Preuß zur massiven Reduzierung von Notfallpraxen:
 

Angesichts des Beschlusses der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein Notfallpraxen in Nordrhein-Westfalen zu reduzieren, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Preuß:

„Durch die massiven Reduzierungen von Notfallpraxen droht ein Kollaps der notfallmedizinischen Versorgung in Teilen von Nordrhein-Westfallen. Vor allem in den ländlichen Regionen kann für die Menschen der Weg zur medizinischen Notfallversorgung unangemessen lang werden.

Die Krankenhäuser müssen unter der Last der Schließungen leiden. Sie sind schon jetzt mit der medizinischen Notfallversorgung stark beansprucht und bekommen die in diesem Zusammenhang erbrachten Leistungen von den Krankenkassen nicht kostendeckend bezahlt. Durch die Schließungen von Notfallpraxen wird sich die Situation noch deutlich verschärfen, zu Lasten der Krankenhausambulanzen und letztlich zu Lasten der Patientinnen und Patienten.“

Peter Preuß fordert Gesundheitsministerin Steffens auf, den Beschluss der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein über die Reduzierung von Notfallpraxen im Rahmen ihrer Rechtsaufsicht zu beanstanden. „Außerdem muss die Ministerin endlich ein Strukturkonzept für die Notfallversorgung vorlegen, damit eine flächendeckende Versorgung in allen Landesteilen sichergestellt ist und die Finanzierung verbessert wird. Es wäre die Aufgabe von Gesundheitsministerin Steffens gewesen, schon vorab beim geplanten Abbau der Notfallpraxen einzugreifen und die medizinische Notfallversorgung im Land sicherzustellen.“