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Nach CARE in Münster nun Fujitsu in Paderborn – Rot-Grün schadet dem Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen

Nach CARE in Münster nun Fujitsu in Paderborn – Rot-Grün schadet dem Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen
22.10.2015 | Stefan Berger zur Schließung des Forschungszentrums des Technologiekonzerns Fujitsu in Paderborn:
 

Zur geplanten Schließung des Forschungszentrums des Technologiekonzerns Fujitsu in Paderborn erklärt der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Berger: 

„Die Schließung des Fujitsu Forschungszentrums in Paderborn ist ein schwerer Schlag für die Region und zeigt, dass die Landesregierung keine Strategie und keinen Einfluss hat, um den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen nach vorne zu bringen. 

Fujitsu betreibt in Deutschland drei Forschungs- und Entwicklungszentren. 2016 soll der Standort Paderborn geschlossen werden. Rund 600 Arbeitsplätze in Ostenwestfalen-Lippe stehen damit vor dem Aus. Die anderen beiden Standorte in Augsburg und München bleiben dagegen erhalten. Offensichtlich haben die Bayern wieder die Nase vorn beim Bemühen, ein namhaftes Unternehmen wie Fujitsu vor Ort und Arbeitsplätze in der Region zu halten. 

An diesem Beispiel zeigt sich, dass das so genannte Hochschulzukunftsgesetz kein Konzept für die globalisierte Wissenschaftswelt bietet. Für die Rückschrittspolitik der Wissenschaftsministerin zahlen in Ostwestfalen viele Arbeitnehmer und ihre Familien einen hohen Preis. Vor diesem Hintergrund und angesichts der erst kürzlich publik gewordenen Abwanderung des CARE-Instituts aus Münster nach Bayern muss Wissenschaftsministerin Schulze die Frage beantworten, was sie künftig dazu beitragen will, solche Entwicklungen im Vorfeld zu verhindern. Ihre erste Aufgabe wäre es hingegen, eine gegenteilige Dynamik für Nordrhein-Westfalen zu initiieren.“