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Nordrhein-Westfalen braucht neue Gründerkultur

Nordrhein-Westfalen braucht neue Gründerkultur
08.05.2015 | Armin Laschet im Silicon Valley:
 
Armin Laschet bei Tesla
Armin Laschet im Plug and Play Tech Center
Armin Laschet vor dem Facebook-Hauptsitz

Im Rahmen seiner neuntägigen USA-Reise, die den Fraktions- und Landesvorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet, nach Washington D.C., Kentucky, Kalifornien und New York City führt, besuchte er gestern mehrere Firmen im Silicon Valley.

Nach Gesprächen in der Zentrale von Facebook, im Plug and Play Tech Center und bei der deutschen Start Up-Agentur German Accelerator erklärte Laschet: "Im Silicon Valley kann man wie unter dem Brennglas erleben, was gelungene Wirtschaftsförderung ausmacht. Zukunftsgewandte Gründerkultur aus den Universitäten trifft hier auf Hochtechnologie dynamischer Unternehmen und umfassende Finanzierung durch risikobereite Kapitalgeber. Das ist auch ein Modell für die renommierten Universitäten und etablierten Unternehmen bei uns in Nordrhein-Westfalen. Für ein gründerfreundliches Umfeld brauchen wir jedoch neben einer soliden digitalen Infrastruktur Freiheit für unsere Hochschulen und die Förderung privater Finanzierungsmodelle für Start Ups. Zu all dem haben wir als CDU konkrete Vorschläge in den Landtag eingebracht."

Die Digitalisierung müsse eine Erfolgsgeschichte für die ganze Gesellschaft werden. Dafür sei aber auch eine Diskussion über die kritischen Punkte unabdingbar. Bei seinem Besuch in der Facebook-Zentrale habe er daher klar gemacht, dass Datenschutz und Datensicherheit zu den unveräußerlichen Rechten jedes Bürgers gehören. Hierfür seien verbindliche internationale Regelungen notwendig. Das derzeit zwischen Europa und den USA verhandelte Freihandelsabkommen sieht Laschet vor diesem Hintergrund als "historische Chance, die hohen europäischen Standards bei Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutz zum Maßstab für den größten zusammenhängenden Markt weltweit zu machen."

Laschet besuchte zudem das Unternehmen Tesla, das sich als Hersteller von Elektroautos und Energiespeichern einen Namen gemacht hat. Nach einer Werksbesichtigung am Produktionsstandort des neuen Tesla-Modells S und einem Gespräch über die neue Tesla-Hausbatterie erklärte Laschet: "Tesla steht wie kaum ein zweites Unternehmen für technische Innovationen. Bei der Reichweite und Ausstattung seiner Elektromobile hat die Firma weltweite Maßstäbe gesetzt. Großes Potential haben auch die von Tesla letzte Woche vorgestellten Speicherakkus für den Hausgebrauch. Gerade in Deutschland sind Industrie und Konsumenten langfristig auf bessere Speicherlösungen angewiesen, damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht die  Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit in unserem Land gefährdet. Bezahlbare und praktikable Speicherlösungen sind der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende.“

Zum Abschluss des ersten Tages im Silicon Valley fasste Laschet zusammen: "Unsere europäische Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung verkörpert vieles von dem, was den Entscheidungsträgern im Silicon Valley wichtig ist. Die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie den Menschen dient, kann zum nächsten großen gemeinsamen Projekt der transatlantischen Partner werden. Diese Dimension sollten wir im Blick behalten."