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Nordrhein-Westfalen von den Schlusslicht- auf die Spitzenplätze führen

Nordrhein-Westfalen von den Schlusslicht- auf die Spitzenplätze führen
03.02.2017 | Armin Laschet zur Landtagswahl in 100 Tagen:
 

Zu seiner heutigen Pressekonferenz 100 Tage vor der Landtagswahl erklärt der Fraktions- und Landesvorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet:

„Wir wollen den politischen Wandel in Nordrhein-Westfalen - daran arbeiten wir seit Jahren hart. Wir haben als Opposition unsere Hausaufgaben gemacht. Wir haben Kontrolle ausgeübt, Kritik formuliert und Konzepte erarbeitet. Wir wollen den Menschen einen Gegenentwurf zur rot-grünen Regierungspolitik anbieten: Freiräume statt Bevormundung. Innere Sicherheit, Wirtschaft und Bildung sind für uns die drei Kernbereiche, in denen wir das Land wieder nach vorne bringen wollen.

Die Innere Sicherheit war schon vor der Silvesternacht 2015 und dem Anschlag von Berlin ein zentrales Anliegen unserer Oppositionsarbeit. No-Go-Areas und Höchststände bei der Einbruchskriminalität sorgen dafür, dass viele Menschen sich in Nordrhein-Westfalen nicht mehr sicher fühlen. Es geht um nicht weniger als das Vertrauen der Nordrhein-Westfalen in unseren Rechtsstaat zurückzugewinnen. Aus diesem Grund braucht es auch eine umfassende Aufklärung der Fehler des NRW-Innenministers bei der Beobachtung des späteren Attentäters Anis Amri. Mein Versprechen an die Familien der Opfer von Berlin und an die Öffentlichkeit gilt: Wenn schon in Nordrhein-Westfalen nicht alles dafür getan wurde, Amri vor seiner Tat aufzuhalten, wollen wir dafür sorgen, dass zumindest bei der Aufklärung des Falls nichts unterlassen wird. Der Landesinnenminister hat durch seine unerträgliche Hinhaltetaktik dem Ansehen unseres Landes massiv geschadet. Da wir anders nicht an Dokumente und konkrete Aussagen der Verantwortlichen kommen, muss ein Untersuchungsausschuss den Fall aufarbeiten: den Aufenthalt von Amri und die Zuständigkeit für Amri in NRW bis zum Anschlag, den Anschlag selbst und die Reaktion der Landesregierung und ihre abenteuerliche Kommunikation seitdem.

In der Wirtschaftspolitik wollen wir Vorfahrt für Arbeitsplätze geben, indem wir Innovationen in Nordrhein-Westfalen möglich machen und fördern. Wir müssen das Land dafür von der Regulierungswut und der überbordenden Bürokratie der rot-grünen Landesregierung befreien. Wir wollen, dass Nordrhein-Westfalen wieder zur Wachstumslokomotive Deutschlands wird. Dafür braucht es schnellere Genehmigungsverfahren und eine Landesplanung, die Wachstum ermöglicht statt es zu behindern.

Auch bei der Bildung bleibt unser Land hinter seinen Möglichkeiten zurück. Sieben Jahre rot-grüne Bildungspolitik haben das Versprechen „Aufstieg durch Bildung“ ausgehöhlt. Die Bildungschancen unserer Kinder sind mehr denn je gefährdet. Gegen die unterfinanzierte Inklusion, planlose Integration und den Unterrichtsausfall unter Rot-Grün stellen wir ein Moratorium für Förderschulen bis die Inklusion ausreichend finanziert werden kann, die Möglichkeit eines „echten G9“, die Minimierung des Unterrichtsausfalls und eine Erhöhung der Schulpauschale für die Kommunen.

Um einen wirklichen Wandel in Nordrhein-Westfalen herbeizuführen, braucht unser Land einen Regierungswechsel. Wir wollen Nordrhein-Westfalen bis 2025 wieder in die Spitzenplätze der deutschen Länder führen.“