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Rot-Grün verhindert Erleichterungen beim Wohnungsbau – und macht Groschek unglaubwürdig

Rot-Grün verhindert Erleichterungen beim Wohnungsbau – und macht Groschek unglaubwürdig
19.11.2015 | Wilhelm Hausmann zur heutigen Ablehnung des CDU-Antrags „Dämmwahn bremsen“:
 

Zur heutigen Ablehnung des CDU-Antrags „Dämmwahn bremsen“ von Rot-Grün im Bauausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen erklärt der baupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Wilhelm Hausmann:

„Wir brauchen dringend neue Ideen und Ansatzpunkte für die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum. Ziel unseres Antrags ist es, Kosten und Nutzen bei der energetischen Sanierung von Gebäuden in ein sinnvolles Verhältnis zu setzen. Unverhältnismäßig hohe Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bremsen bis heute Investitionen im Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen aus. Die Fraktionen von SPD und Grünen aber lehnten heute im Bauausschuss des Landtags unseren Antrag ab. Dabei hielten fast alle Sachverständigen in einer Expertenanhörung im Juni 2015 unseren Antrag für sinnvoll und forderten sofortiges Handeln.

Aktuell ist die EnEV ein breit diskutiertes Thema, gerade in Bezug auf die Kostenreduktion bei den Baukosten. Bereits im März 2015 hatte sich die CDU-Landtagsfraktion dafür eingesetzt, durch einen entsprechenden Erlass, die bisher nach § 25 EnEV gemachten Ausnahmen so umzuwandeln, dass eine unbürokratische Befreiung möglich ist und schneller mehr Wohnraum geschaffen werden kann.

In den vergangenen Wochen kündigte Bauminister Groschek eine Wohnungsbauoffensive nach der anderen an. Aber in der Praxis legt die rot-grüne Landesregierung keine tragfähigen Konzepte zur Schaffung neuen Wohnraums vor. Mehr noch: Vorschläge anderer Fraktionen für sinnvolle Erleichterungen im Baubereich werden allein aus parteitaktischen Gründen verhindert.“