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Rot-Grün verschläft den digitalen Wandel in Nordrhein-Westfalen

Rot-Grün verschläft den digitalen Wandel in Nordrhein-Westfalen
30.04.2015 | Hendrik Wüst und Robert Stein zur StartUp-Förderung und zum Breitbandausbau:
 

Zu den heutigen Debatten im Landtag zur Förderung von StartUp-Gründungen und zum Breitbandausbau erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hendrik Wüst, und der CDU-Landtagsabgeordnete Robert Stein:

Hendrik Wüst: „Die Landesregierung verschläft den digitalen Wandel. Der Branchenverband Bitkom und das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation gehen von einem jährlichen zusätzlichen Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozentpunkten durch die zunehmende Digitalisierung unserer Wirtschaft aus. Wachstum, das Nordrhein-Westfalen dringend braucht: Seit 1991 wächst unsere Wirtschaft unterdurchschnittlich. Um das zu ändern, brauchen wir eine flächendeckende Breitbandinfrastruktur. In den ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens, in den Regionen, in denen unsere mittelständischen Weltmarktführer zu Hause sind, sind erst 40 Prozent der Haushalte ans schnelle Netz angeschlossen. Wir brauchen ein attraktives Förderprogramm zum Anschluss von Gewerbebetrieben an die schnelle Datenautobahn. Ein solches Programm hat Minister Duin vor einem Jahr angekündigt – geliefert hat er bisher nicht.“

Robert Stein: „Wenn die Digitalisierung ein Erfolgsmodell in Nordrhein-Westfalen werden soll, muss unser Land StartUp-Land Nr. 1 werden. Davon sind wir aber noch weit entfernt. 40 Prozent aller StartUp-Unternehmen haben ihren Sitz in Berlin. In Nordrhein-Westfalen sitzt noch nicht mal jedes zehnte. Wir müssen den Menschen in unserem Land gerade im Angesicht des digitalen Strukturwandels Mut zu einer Unternehmensgründung machen. Neben einer guten Infrastruktur und Breitbandversorgung müssen wir geeignete finanzielle und steuerliche Rahmenbedingungen schaffen und StartUps mehr privates Risikokapital zur Verfügung stellen. Leider hat Rot-Grün eine entsprechende Initiative der CDU-Landtagsfraktion in der vergangenen Woche abgelehnt.“