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Unser Energieland braucht vernünftige Rahmenbedingungen für die Kraft-Wärme-Kopplung

Unser Energieland braucht vernünftige Rahmenbedingungen für die Kraft-Wärme-Kopplung
16.05.2018 | Christian Untrieser zum Antrag Kraft-Wärme-Kopplung
 

Zur heutigen Plenardebatte über die Rahmenbedingungen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), erklärt der CDU-Abgeordnete Dr. Christian Untrieser:

„Als Energieland Nr. 1 ist die Kraft-Wärme-Kopplung wichtig für Nordrhein-Westfalen. KWK ist ein hocheffizientes Modell und bringt uns auf dem Weg zur Energiewende einen großen Schritt nach vorne.

Zu den zahlreichen Vorteilen der Kraft-Wärme-Kopplung gehört auch, dass sie klimaschonend ist. Deswegen ist es wichtig, dass sie weiterhin gefördert wird. Die anteilige Befreiung von der EEG-Umlage ist ein wichtiger Fördertatbestand. Diese ist Anfang 2018  für einige moderne Anlagen überraschend weggefallen. Die Konsequenz: Die Kilowattstunde kostet praktisch rund 4 Cent mehr. Das bedroht die Wirtschaftlichkeit vieler moderner Anlagen und der Neubau kommt nach Schätzungen der Branche fast komplett zum Erliegen. Dies trifft nicht nur tausende Unternehmen, sondern auch Kommunen, Schulen, Krankenhäuser oder Hotels, die KWK-Anlagen in letzter Zeit errichtet haben. Teilweise werden sogar mehrere Hunderttausend Euro fällig.

Wir fordern schon seit längerer Zeit, dass die Kraft-Wärme-Kopplung wieder anteilig von der EEG-Umlage befreit wird. Deswegen begrüßen wir mit diesem Antrag, fraktionsübergreifend, die Initiative des Bundeswirtschaftsministers (CDU), der sich genau dafür jetzt in Europa stark macht. Das ist das richtige Signal. Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sind gut für das Energieland Nordrhein-Westfalen und sollten weiter ausgebaut, modernisiert und gefördert werden.“