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Zweizügige Sekundarschulen möglichen machen

Zweizügige Sekundarschulen möglichen machen
17.11.2017 | Dietmar Panske zur Zukunft der Sekundarschulen:
 

Zur Plenardebatte über eine zweizügige Fortführung von Sekundarschulen erklärt der Abgeordnete Dietmar Panske:

„Die Sekundarschulen in Nordrhein-Westfalen müssen zweizügig fortgeführt werden. Dadurch wird das Schulangebot vor allem in den Städten und Gemeinden des ländlichen Raumes gesichert. Insbesondere dort kann die Gefahr bestehen, dass unlängst gegründete Sekundarschulen geschlossen werden müssen. Die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Schwankungen bei den Schülerzahlen und das Wahlverhalten der Eltern können zur Folge haben, dass Schulen, die die im Schulgesetz vorgeschriebene Mindestgröße vorübergehend nicht erreichen können, vor dem Aus stehen. Besonders Sekundarschulen sind von dieser Entwicklung betroffen.

Häufig ist die Sekundarschule die letzte noch am Ort verbliebene weiterführende Schule. Ihr Fortbestand muss daher unbedingt erhalten bleiben. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerschaften und Schulträger benötigen langfristige Gewissheit über die Schulsituation vor Ort. Deshalb ist es erforderlich, dass Sekundarschulen – genauso wie Realschulen und Gymnasien – die rechtliche Gewissheit erhalten, auch über einen längeren Zeitraum zweizügig fortgeführt werden zu können. Hierbei sind qualitative Aspekte der jeweiligen Ausgestaltung zu berücksichtigen. Daher ist zu prüfen, ob und wie gymnasiale Standards umgesetzt werden.“