In Nordrhein-Westfalen leiden rund 2,1 Millionen Menschen an einer depressiven Störung, rund 800.000 an einer Angsterkrankung. Mit der Fortschreibung des Landespsychiatrieplans soll die Versorgung in NRW gezielt weiterentwickelt werden. Einen entsprechenden Antrag bringen die Fraktionen von CDU und Grünen am heutigen Donnerstag in den Landtag ein. Dazu erklären die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen, Marco Schmitz (CDU) und Meral Thoms (Grüne):
Marco Schmitz: „Wer psychisch krank ist, braucht Hilfe, die schnell erreichbar ist, gut zusammenarbeitet und im Alltag trägt. Genau daran arbeiten wir mit der Fortschreibung des Landespsychiatrieplans. Mit dem Antrag wird unter anderem angestrebt, gemeindepsychiatrische Verbünde weiter zu stärken, passgenaue Angebote für alle Gruppen auszubauen und die Versorgung von Kindern und Jugendlichen besser abzustimmen. Zudem sollen Entstigmatisierung und Gesundheitskompetenz gezielt vorangebracht werden."
Meral Thoms: „Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen und auch bei Kindern und Jugendlichen ist die psychische Belastung deutlich erhöht. Daher wollen wir die psychische Gesundheitsversorgung in NRW modernisieren: präventive Angebote sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene sollen ausgebaut, Stigmatisierung abgebaut, wohnortnahe Hilfe leichter zugänglich gemacht sowie die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Versorgung verbessert werden.“

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