„Beratung am Arbeitsmarkt wird einfacher und schneller“

17.09.2026

Marco Schmitz (CDU) und Benjamin Rauer (Grüne) zu digitalen Beratungsangeboten am Arbeitsmarkt

Verständliche und schnelle Beratung ist entscheidend für die Teilhabe am Arbeitsmarkt und die Sicherung von Fachkräften. In der Praxis sind dafür jedoch häufig mehrere Stellen zuständig. Entscheidend ist deshalb, wie gut diese zusammenarbeiten und ihre Angebote miteinander verzahnen. Hybride Beratungsformate können dabei helfen, Wege zu verkürzen und Unterstützung schneller und einfacher zugänglich zu machen – für Arbeitsuchende ebenso wie für Unternehmen. Deshalb bringen die Fraktionen von CDU und Grünen am heutigen Donnerstag einen entsprechenden Antrag in den Landtag ein. Dazu erklären die arbeitspolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und Grünen, Marco Schmitz (CDU) und Benjamin Rauer (Grüne):

Marco Schmitz: „Wir wollen einen Arbeitsmarkt, der sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientiert. Gerade Jugendliche und junge Erwachsene sind es gewohnt, dass Informationen, Ansprechpartner und Angebote miteinander vernetzt sind – und genau diese Vernetzung erwarten sie zu Recht auch bei Beratung und Unterstützung auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit. Deshalb müssen wir bereit sein, unsere Strukturen weiterzuentwickeln und moderne, zukunftsfeste Beratungsformen zu nutzen. Vernetzte hybride Beratung kann dabei helfen, die richtigen Ansprechpartner schneller zusammenzubringen, Übergänge zu erleichtern und unnötige Wege zu vermeiden. Für mich ist klar: Persönliche Beratung bleibt wichtig – aber sie muss durch digitale Möglichkeiten sinnvoll ergänzt werden, wenn wir junge Menschen, Fachkräfte und Unternehmen auch künftig gut erreichen wollen.“

Benjamin Rauer: „Beratung muss vom Menschen aus gedacht werden. Wer Unterstützung am Arbeitsmarkt sucht, braucht schnelle und verlässliche Beratung – doch unterschiedliche Zuständigkeiten der verschiedenen Behörden machen es für die Menschen oft kompliziert und langwierig. Es ist wichtig, dass wir Beratungsangebote insbesondere für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf weiter verbessern. Durch das Modell der hybriden Beratung, das von Agentur für Arbeit Ahlen-Münster entwickelt wurde, können Beratungsangebote schneller, einfacher und barrierefrei erfolgen. Dieses Modell wollen wir auf ganz NRW ausweiten und auch weitere Organisationen wie beispielsweise Sozialämter, Versicherungen und andere Leistungsbehörden für die hybride Beratung gewinnen.“

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