Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss V hat in seiner heutigen Sitzung die einsatzleitenden Polizisten und den Wuppertaler Polizeipräsidenten vernommen.
Dazu erklären die Sprecher der Landtagsfraktionen von CDU und Grünen im PUA V, Fabian Schrumpf (CDU) und Laura Postma (Grüne):
„Der Anschlag am 23. August 2024 war eine komplexe Situation für die eingesetzten Kräfte der Polizei und der Rettungsdienste. Es herrschte auch am Samstag eine hohe Informationsdichte und eine Vielzahl an Hinweisen. Die Polizei fahndete mit
Hochdruck und ging akribisch allen Spuren nach. Die Zeugen konnten überzeugend darstellen, wie schnell und gut organisiert die Ermittlungen sowie die Fahndung verlaufen sind. Zeitweise waren bis zu drei weitere Verdächtige bei der einsatzleitenden Behörde im Fokus. Im Laufe des Samstagabends nach diversen Aufklärungsmaßnahmen wie der Spurensuche mit einem Mantrailer-Hund, Durchsuchungen in der Unterkunft und dem Auffinden von persönlichen Gegenständen war zumindest für die Polizei ein hinreichender Verdacht gegen den Tatverdächtigen Issa al H., der laut Polizeipräsident Markus Röhrl der Polizei bis dato völlig unbekannt war, gegeben, und er konnte um 22:45 Uhr noch am selben Abend festgenommen werden. Damit konnte der Tatverdächtige schnell gefasst werden. Innenminister Herbert Reul war schon kurz nach der Tat selbst vor Ort in Solingen, so dass der Austausch mit der Landesregierung laut des ersten einsatzleitenden Polizisten live stattfinden konnte.“

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