Die Fraktionen von CDU und Grünen haben sich am heutigen Dienstag in einer gemeinsamen Fraktionssitzung über die Olympiabewerbung „KölnRheinRuhr“ und die Kampagne im Vorfeld der Bürgerentscheide ausgetauscht. In rund zwei Wochen beginnt die vierwöchige Phase der Entscheide, die am 19. April endet. Jacqueline Pfeifer, zweifache Bronzemedaillengewinnerin in Mailand-Cortina, schilderte den Abgeordneten ihre Erfahrungen bei den Winterspielen. Der frühere NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück berichtete aus dem Mannschaftsrat für die Olympia-Bewerbung. Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Thorsten Schick (CDU) und Mehrdad Mostofizadeh (Grüne):
Thorsten Schick: „Unser Konzept setzt Maßstäbe: kompakt in den Wegen, nachhaltig in der Planung und beeindruckend in der Atmosphäre. Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer werden in unseren Stadien und Arenen dabei sein können. Wir setzen konsequent auf vorhandene und temporäre Sportstätten. Das heißt: Keine unnötigen Neubauten, keine dauerhaften Leerstände nach den Spielen. Was wir planen, soll unserem Land langfristig nutzen – dem Spitzen- wie dem Breitensport gleichermaßen. Das Besondere: Noch nie wurden in einem Bewerbungsprozess so viele Menschen gefragt. Bei uns entscheiden die Bürgerinnen und Bürger. Ihr Votum gibt dieser Bewerbung ihre Kraft. Nordrhein-Westfalen ist vorbereitet. Jetzt liegt es in den Händen der Menschen, Geschichte zu schreiben. Nordrhein-Westfalen steht für Spiele, die verbinden. Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele, die mitten in unserer Gesellschaft stattfinden. Mit KölnRheinRuhr bringen wir das größte Sportereignis der Welt dorthin, wo die Menschen leben, arbeiten und Sport treiben.“
Mehrdad Mostofizadeh: „Olympische und Paralympische Spiele sind mehr als ein großes Fest des Sports. Sie können unseren Alltag in NRW verbessern – durch Fortschritte bei der Barrierefreiheit, moderne Sportstätten und neue Ideen für lebendige Städte. Gerade die Paralympischen Spiele zeigen, wie viel Stärke in Vielfalt und Teilhabe steckt. Wenn wir beides gemeinsam denken, senden wir ein klares Zeichen für eine offene und inklusive Gesellschaft. Die Region KölnRheinRuhr bringt als Austragungsort viel mit. Jetzt kommt es darauf an, dass Nachhaltigkeit, Offenheit und die Unterstützung der Menschen im Mittelpunkt stehen. Bis zum 19. April entscheiden die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stimme über das weitere Bewerbungsverfahren. Diese breite Beteiligung ist uns wichtig, weil sie sicherstellt, dass die Bewerbung über Rückhalt bei den Menschen in NRW verfügt.”

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