„Nordrhein-Westfalen ist das Rückgrat der Landesverteidigung“

30.09.2026

CDU-Landtagsfraktion besucht größte Heereskaserne Deutschlands

Die CDU-Landtagsfraktion hat die Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf besucht – die personalstärkste Kaserne des deutschen Heeres. Gastgeber war Oberst Tobias Aust, Kommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland", die als erste Brigade des Heeres zur neuen Kräftekategorie „Mittlere Kräfte" gehört und damit eine Schlüsselrolle in der NATO-Verteidigungsplanung einnimmt. Die Abgeordneten erlebten eine dynamische Gefechtsvorführung auf dem Standortübungsplatz im Lipperland, besichtigten Kaserneninfrastruktur und Neubauprojekte und aßen mit den Soldatinnen und Soldaten aus der Feldküche.

Thorsten Schick, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion: „Wer gestern über den lippischen Übungsplatz gelaufen ist, der versteht: Verteidigungsfähigkeit ist kein abstraktes Konzept. Sie hat Gesichter, sie trägt Uniform, und sie braucht unsere volle Unterstützung. Nordrhein-Westfalen ist das Rückgrat der deutschen Landesverteidigung. Allein in Augustdorf dienen rund 4000 Soldatinnen und Soldaten. Diese Soldatinnen und Soldaten kommen aus unseren Städten und Gemeinden. Ihre Familien leben hier. Deshalb ist es richtig, dass wir als Landtagsfraktion nicht nur über Sicherheitspolitik debattieren, sondern hingehen und zuhören. Die Männer und Frauen in Uniform verdienen nicht nur unseren Respekt. Sie verdienen die bestmögliche Ausrüstung, die modernsten Kasernen und die Gewissheit, dass die Politik hinter ihnen steht.“

Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands größtes Transitland für alliierte Truppenbewegungen. Hier laufen die Straßen, die Schienen, die Logistikketten zusammen, auf die es im Ernstfall ankommt. Mit rund 190 Liegenschaften, über 3900 Gebäuden und einem Bauvolumen von rund 7 Milliarden Euro ist Nordrhein-Westfalen der wichtigste Bundeswehrstandort der Republik. Thorsten Schick: „Das Land NRW hat den Bundesbau komplett neu aufgestellt, damit Kasernen schneller modernisiert werden. Das ist kein bürokratischer Vorgang, das ist ein Versprechen an die Truppe: Wir reden nicht nur über Zeitenwende, wir bauen sie.“

Oberst Tobias Aust, Kommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ und Standortältester im Augustdorf: „Der direkte Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ist für uns unverzichtbar. Wer wissen will, was die Panzerbrigade 21 „Lipperland“ und die Bundeswehr im Allgemeinen bewegt, muss die Truppe erleben und mit den Menschen vor Ort sprechen. Denn vieles lässt sich nicht aus Akten und Berichten heraus verstehen. Dafür braucht es Verständnis für unsere Aufgaben, unsere Fähigkeiten und unsere Herausforderungen. Dieses Verständnis entsteht am besten im unmittelbaren Austausch. Deshalb sind Besuche wie dieser für beide Seiten – Politik und Panzerbrigade 21 – wichtig.“

Hintergrund:
Die Panzerbrigade 21 ist aufgrund ihres weitestgehend radbasierten Fuhrparks zur schnellen Konzentration militärischer Stärke entlang der gesamten NATO-Flanke befähigt. NRW investiert massiv in die Modernisierung der Bundeswehr-Infrastruktur: Allein an der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf laufen derzeit Bauprojekte für neue Werkhallen (23,1 Mio. Euro), einen Verkehrsübungsplatz (5,44 Mio. Euro), ein neues Stabsgebäude sowie die Sanierung der Mehrzweckhalle. Landesweit summieren sich die mittel- und langfristigen Bundeswehr-Baumaßnahmen auf ein Volumen von rund 7 Milliarden Euro, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

Themen

Autoren